Missionarsstellung

Was ist die Missionarsstellung?

Bei der Missionarsstellung liegt der empfangende Partner auf dem Rücken, während sich der penetrierende Partner über dem anderen Partner befindet. Die Köpfe beider Partner sind während des Geschlechtsverkehrs in dieser Position einander zugewandt.

In dieser intimen Position hat der Partner, der oben liegt, die Freiheit, das Tempo und die Geschwindigkeit der Bewegungen zu bestimmen. Obwohl die Missionarsstellung die beliebteste Sexstellung in der westlichen Welt ist, ist es interessant zu wissen, dass diese spezielle Position nicht im Kamasutra erwähnt wird – dem wichtigsten indischen Lehrbuch über Liebe, Sexualität, Ehe und emotionale Entwicklung.

Woher kommt der Name?

Die Missionarsstellung – auch als Missionarsposition bekannt – gilt als eine der traditionellsten Sexstellungen. Über den Ursprung des Begriffs Missionarsstellung gibt es zwei verschiedene Theorien. Einer Erzählung zufolge verbreiteten Missionare diese Position unter verschiedenen Bevölkerungsgruppen, da es zu dieser Zeit als unangemessen galt, Geschlechtsverkehr in anderen Positionen zu haben.

Eine zweite Geschichte besagt, dass der Name von den vermeintlichen sexuellen Aktivitäten von Missionaren abgeleitet wurde. Während der sexuellen Revolution Ende der 1960er-Jahre wurde die Missionarsstellung häufig als Symbol verwendet, um sich über die Einschränkungen lustig zu machen, die die Kirche ihren Gläubigen auferlegte.

Vorteile dieser Stellung

  • Bei der Missionarsstellung ist eine tiefe Penetration möglich
  • Es ist eine sehr einfache Stellung und daher die perfekte Position für das erste Mal
  • Die Gesichter sind einander zugewandt, sodass ihr euch ansehen und sogar küssen könnt
  • Eine sichere Stellung ohne das Risiko ungeschickter Missgeschicke

Nachteile dieser Stellung

  • Wenig Bewegungsfreiheit für die Person, die unten liegt
  • Eine anstrengende Stellung für den Rücken und die Schultern der Person, die oben liegt
  • Der Partner, der oben liegt, bestimmt das Tempo und die Geschwindigkeit und hat somit eigentlich die vollständige Kontrolle über die Person, die unten liegt
  • Die aktive Stimulation der Klitoris ist bei dieser Stellung nahezu unmöglich
  • Für Frauen ist es schwieriger, zum Orgasmus zu kommen

Welche Variationen der Missionarsstellung gibt es?

Bei der Missionarsstellung gibt es einige Variationen. Lies sie unten und mache eure Abenteuer unter der Bettdecke noch aufregender:

  • Sitzende Variante: In dieser Position liegt die oben liegende Person nicht flach, sondern stützt sich auf Händen und Knien ab und befindet sich dadurch in einer teilweise sitzenden Haltung. Sie ist eine gute Alternative für alle, die sich für Analsex interessieren.
  • Tiefe-Grotte-Position: Die unten liegende Person liegt auf dem Rücken, mit leicht angezogenen Beinen und gebeugten Knien, während die oben liegende Person sich auf Händen und Knien abstützt und somit teilweise sitzt. Diese Stellung ermöglicht eine tiefere Penetration als die klassische Missionarsstellung und sorgt daher für zusätzlichen Spaß und Genuss.
  • Mit angehobenen Beinen: Die unten liegende Person hebt die Beine an und legt sie auf die Schultern der gebenden Person.
  • Kinky-Twist: Bei dieser Variante soll die gebende Person die empfangende Person beispielsweise mit Handschellen am Bett fesseln. Für zusätzliche Spannung können außerdem eine Augenbinde und/oder eine Peitsche verwendet werden.
  • Aufrechte Missionarsstellung: Die empfangende Person liegt am Fußende des Bettes, während die gebende Person davor steht. Die empfangende Person legt ihre Füße gegen die Brust der gebenden Person. Diese kann die Beine zur Unterstützung festhalten oder sie in eine andere Position bringen, beispielsweise gespreizt. Auf diese Weise hat die gebende Person die Kontrolle über die Tiefe der Penetration.

Neben all diesen Variationen der Missionarsstellung kannst du bei dieser Sexposition auch spannende Produkte verwenden, um deinem Sexleben neuen Schwung zu verleihen. Ein Massageöl oder Gleitmittel ist immer eine angenehme Ergänzung, insbesondere als Aufwärmer während des Vorspiels.

Ziehe auch die Verwendung eines (vibrierenden) Rings in Betracht. Die Vibrationen eines solchen Rings wirken sowohl auf die gebende als auch auf die empfangende Person sehr stimulierend. Darüber hinaus kann das Tragen eines solchen Rings bei Männern zu einer länger anhaltenden Erektion beitragen.